• Die Stadtteilbroschüre »Was ihr wollt«

     
    Das Arrenbergheft erscheint jährlich und bietet einen guten Überblick zum unternehmerischen Angebot im Quartier. Kurze und prägnante Portraits in Wort und Bild, dazu ein umfangreicher redaktioneller Teil mit vielen Geschichten und Gesichtern vom Arrenberg informieren und unterhalten.

    Darüber hinaus hat das Heft identitätsstiftenden Charakter – sowohl für Alt- als auch Neu-Arrenberger – und ist mit seiner mittlerweile achten Ausgabe zum Sammelobjekt geworden.
     

     

  • Stadtteilbroschüre 2018


    Liebe Arrenbergerinnen und Arrenberger,

    nun liegt die neunte Ausgabe des Arrenbergheftes vor Ihnen, das die Menschen im Viertel vorstellt und einen Querschnitt der aktuellen Themen am Arrenberg aufzeigt. Einiges ist schon zur festen Einrichtung geworden, doch hinzu sind neue Ideen gekommen, die das Quartier bereichern. 

    Manches macht Schule und wurde über die Arrenberger Grenzen hinaus „exportiert“ – dies gilt nicht zuletzt für die vielen Projekte rund um die Nachhaltigkeit. Auch findet der Arrenberg stadtweite Aufmerksamkeit: Arrenberger Künstler gingen den Schritt nach draußen, und die Stadt zollte dem Viertel auch finanzielle Anerkennung. Doch bei alldem ging es immer ums Quartier selbst: Was hier passiert, gelebt und ausprobiert wird, soll schließlich gut für den Arrenberg sein.

    Die Farmbox hat den Arrenberg dieses Frühjahr in Richtung „Utopia-stadt“ verlassen. Schon seinerzeit auf dem akzenta-Parkplatz gab es an dem „Aquaponic“-Modellcontainer das Schulangebot „Lernen in der Box“, das nun am neuen Standort fortgeführt wird: SchülerInnen können sich ganz einfach in Kreisläufe hineindenken und Prinzipien der Nachhaltigkeit verstehen – Solarenergie betreibt die Pumpen im Wasser und lädt Fahrräder auf, während die Fische Gemüse und Kräuter düngen, die frisch geerntet gleich vor Ort gegessen werden können.

    Bei uns schon Institution ist der Restaurant Day, der sich mittlerweile fortgepflanzt hat, nach Cronenberg und erstmals auch zum Ostersbaum: Bereits zum 8. und 9. Mal luden Arrenberger Haushalte zum Essen ein, ob türkische Gerichte vor der Haustür oder Gänseleberpastete im Wohnzimmer.
    Umgekehrt neu ins Viertel kam das Konzept Bücherschrank: Auf dem Hinterhof des Simonz befindet sich seit November 2017 ein Schrank zum Austausch von Lesestoff, der jedem zum Bedienen oder Füllen offen steht. Etwa zeitgleich wurde dort zudem ein Kunstwerk aufgestellt: Die Stahlskulptur „Freie Radikale“ ist eine Leihgabe des Künstlers Wolfgang Meyburg, die auf die Kraft des Windes baut. Getauscht werden konnte (nach den Büchern) im April und wieder im Juli auch Kleidung: „Fummel Rummel“ heißt die neue Kleidertauschbörse, mit der ein weiterer Trend auch im Quartier einzog – nicht verwunderlich, sind doch nachhaltige Formate bekanntlich längst hier zu Hause.

    Dass bewusste Ernährung gut schmecken kann, braucht zwar längst keinen Beweis mehr, wurde aber bei der „Schnippelparty“ am 9. März so faktenreich wie kulinarisch untermauert. Zur Unterstützung des Initiativkreises „Ernährungsrat Wuppertal“ gab es im „Aufbruch“ mit leckerem „Beiprogramm“ viel Interessantes zum großen Thema Essen – aus Perspektiven wie Landwirtschaft, Urban Gardening, fairem Handel und mehr. Und die schon eingespielte Reihe „Essbarer Arrenberg“ widmete sich im Juni der Frage: „Was kostet unser Essen wirklich?“ Beide Termine und noch weitere zeigten einmal mehr die Bedeutung von Essen für Umwelt, Gesundheit und nicht zuletzt für ein harmonisches Zusammenleben. Frische Informationen gab es schließlich auch zum Thema Solarenergie: Am 30. Juni konnten sich kürzlich im neuen Stadtteilbüro Mieter, Grundeigentümer und Unternehmer über energieeffizientes Wohnen informieren.

    Das gemeinsame Forschungsprojekt von Uni, WSW und Arrenberg zu Virtuellen Kraftwerken (VPP) wurde am 9. Juli dieses Jahres von der KlimaExpo NRW ausgezeichnet. Im Frühjahr und Sommer 2018 laufen die digitalen Strommessungen. Ab Herbst können die Teilnehmenden dann ihren Stromverbrauch live nachverfolgen und am Bonuswettbewerb teilnehmen.

    Neben all dem Austausch ins und aus dem Viertel ging die hiesige Kunst bewusst in die City: Die Arrenberger Künstlergruppe zeigte in der Stadtsparkasse die Ausstellung „Am Arrenberg“ und rückte ihr Schaffen in den Blick einer großen Öffentlichkeit.

    Schon bei der Wiederöffnung der B7 im Juli letzten Jahres war das Viertel zentral dabei: Im „Garten der Ideen“ konnten Besucher so ungewöhnliche Entdeckungen wie ein Smoothie-Fahrrad machen und sich rund um ein riesiges „A“ informieren, das zeigt, wie im Quartier Zukunftsthemen gelebt werden.

    Dass die Stadtspitze das Viertel wahrnimmt und seine Entwicklung unterstützt, wurde beim Benefizkonzert in der Stadthalle klar: Der Erlös des städtischen Events zum 3. Oktober kam 2017 komplett dem Verein „Aufbruch am Arrenberg“ zur Unterstützung der Quartiersarbeit zu Gute. Anerkennung von wissenschaftlicher Seite wiederum bewies schon im März ein Forschungsprojekt, das wohl für sich spricht: Drei Jahre lang stand der Arrenberg neben Wichlinghausen und „Utopiastadt“ im Fokus des Wuppertal Instituts unter der vielsagenden Fragestellung: Warum und wie entwickeln sich Quartiere zum Positiven?

    Fürs Viertel selbst fiel im Februar der Startschuss für einen zentralen Knotenpunkt: Das neue Stadtteilzentrum „Aufbruch“ öffnete seine Türen Ecke Simons-/Fröbelstraße und vermittelt nun die Tatkraft des Viertels in strahlend neuen Räumen. Hier wird geplant, aber man trifft sich auch: Schon im Mai gab es die Premiere für das neue Projekt „Geschmack meiner Kindheit“. Nachbarn und Anwohner aus verschiedenen Kulturen kochen dort gemeinsam Rezepte aus ihrer Kindheit nach und finden beim Essen zusammen.

    Dies ist eine junge Ergänzung zu all dem, was im Viertel längst Tradition hat und auch 2017/18 zur Neuauflage kam: Beim Arrenbergfest, diesmal am 16. September, feierten sich einmal mehr das Quartier und seine Bewohner. Im November vergangenen Jahres erwies sich der Martinszug einmal mehr als echter Magnet und animierte zahllose Kinder und Erwachsene zum stimmungsvollen Zug durch die Straßen. Kurz vor Weihnachten gab es schließlich Gelegenheit zu einem etwas weiteren Gang, als der Verein am 17. Dezember zum Ausflug einlud: Von der Fröbelstraße aus ging es hinauf zum winterlichen Von-der-Heydt-Turm mit anschließendem Kaffeetrinken. Im neuen Jahr erfreute sich wie immer der Wettbewerb im Osterhasen malen mit Preisverleihung im Autohaus Vonzumhoff großer Beliebtheit. Neu für alle Freunde frühlingshafter Kreativität war die Arrenberger Ostereier-Malaktion, wofür sich die neuen Räume als idealer Rahmen erwiesen.

    Etwas anders die Innovation in puncto Solidarische Landwirtschaft nach einer spannenden Gründung im Windrather Tal: Der dortige Hof Vorberg gehört anteilsmäßig Einzelpersonen, die jede Woche einen Anteil der Ernte erhalten. Die Arrenberger Verteilstation dazu findet sich nun ebenfalls im „Aufbruch“. Neu und ganz außergewöhnlich war dieses Jahr ein „Pop Up Store“ der besonderen Art: Der Friseur Mario Decker sorgte an Fronleichnam für viel Zulauf, Dank und frohe Gesichter, als er im „Aufbruch“ für einen Tag eine „Arrenberger Barbierstube“ ausrief und Bedürftigen kostenlos die Haare frisierte.

    Im Herbst 2018 wird der Verein „Aufbruch am Arrenberg e.V.“ zehn Jahre alt. Über das kommende Jahr wird es zu diesem Anlass verschiedenste Aktionen und Veranstaltungen geben.
    Dieser Rückblick mag andeuten, was am Arrenberg inzwischen alles passiert – nicht selten mit Strahlkraft nach außen, aber vor allem wichtig fürs Quartier und ein gutes Miteinander.

    Wir sehen uns!
    Andreas Komotzki

  • Stadtteilbroschüre 2017

     

    OUT NOW!


    Das neue Heft ist ab 17. Juli im Stadtteilbüro verfügbar.

     


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    Liebe Arrenbergerinnen und Arrenberger,

    es ist das mittlerweile achte Stadtteilheft, das Sie in den Händen halten und es geht weiter voran mit unserem kleinen Quartier am Arrenberg. Einige Themen haben wir in der Zwischenzeit zum Strahlen gebracht, die Moritzbrücke gehört dazu: Sie ist tatsächlich beleuchtet, am 19. Januar 2017 gingen die Lichter an. Nach einer provisorischen Vorablösung wurden die finalen LED-Leuchtmittel angebracht, im Laufe der zweiten Jahreshälfte soll nach Stand der Dinge die Photovoltaikanlage zur nachhaltigen Energieversorgung installiert sein.

    Auch mit dem klimaneutralen Quartier und den Projekten rund um den Essbaren Arrenberg geht es weiter. So wurde das Klimaquartier Arrenberg auf der KlimaExpo.NRW 2016 ausgezeichnet und es gibt einen Spendenaufruf, um die Arrenbergfarm möglich zu machen: http://www.gut-fuer-wuppertal.de/projects/48499

    Im Juni 2016 haben wir die Saison mit dem Nachbarschaftsgarten-Projekt auf dem Dalsterhof eingeläutet, ebenfalls im Juni startete die Farmbox auf dem akzenta-Parkplatz. Mit großem Hallo wurde zunächst der Schiffscontainer begrüßt, der in den darauffolgenden Wochen umgebaut wurde. Die im Container installierten Wassertanks verbinden sich mit dem oben aufgesetzten Gewächshaus zu einem geschlossenen Kreislauf, der sowohl das Züchten von Fischen – nach Tierschutzregeln – als auch von Bio-Gemüse möglich macht.

    Mit der Aquaponikanlage gelingt es, Konzepte für ein nachhaltiges Ernährungskonzept im Quartier zu kommunizieren. Alle Interessierten haben im vergangenen Jahr viel über Fische, Tomaten und Basilkum gelernt, hinzu kamen hunderte Gespräche mit Neugierigen und kritischen Geistern. Es konnten zahlreiche neue Mitglieder für den Verein gewonnen werden und Engagierte in anderen Stadtteilen wurden von unserer Vision angesteckt. Die Farmbox-Saison ging mit einem Erntedankfest zu Ende. Es gab leckere Suppen, zubereitet aus den Erträgen der Farmbox und des Dalsterhofs.

    Viele verlieren sich in Vorstellungen von Utopien, die Arrenberger wollen ihre Visionen in die Tat umsetzen. Im Juli war MenschUtopia zu Gast mit Uta Atzpodien, die ein Video zum Thema drehte und vorstellte. Es gab mehrere Treffen mit den Machern von Utopiastadt am Mirker Bahnhof, um neue Impulse zu setzen und Informationen auszutauschen.

    Anläßlich seines 25-jährigen Jubiläums lud das Wuppertal Institut ins Transformationsviertel Arrenberg ein. Rundgänge führten die Besucher zu 26 Hotspots, an denen unter dem Motto Making UTOPIA Possible Geschichte ebenso präsentiert wurde wie Menschen und Visionen unseres Quartiers. In meinem Atelier hatte ich – zusammen mit Lyriker Joachim Harms – unter anderem Besuch aus Chicago und im Laufe des Nachmittags und Abends ca. 200 Gäste des Wuppertal Instituts vor Ort. Im Anschluss an die Führungen fand ein Restaurant-Day-Special statt, in dessen Verlauf Anwohner für wenige Stunden sogenannte Pop-up-Restaurants eröffneten, um die Besucher in Privatwohnungen, Ladenlokalen und Innenhöfen von der kulinarischen Vielfalt des Quartiers kosten zu lassen.

    Einen Karneval rund ums Essen gab es auch an den offiziellen Restaurant Days im November ‘16 und Mai ‘17 – Waffeln wurden gebacken, ganze Menüs serviert und viele Besucher zog es an den Arrenberg, etliche davon zum wiederholten Mal. Eine erfreuliche Premiere gab es zum diesjährigen Maitermin: parallel zu den Arrenberger Anbietern waren auch zahlreiche Pop-up-Restaurants in Cronenberg dabei – eine quartiersübergreifende Entwicklung, die sich fortsetzen könnte.

    Im Mai dieses Jahres feierte der Stadtteilservice sein 10-jähriges Bestehen. Allen Mitarbeitern auf diesem Wege ein besonders herzliches Dankeschön! Eure helfenden Hände sind uns immer eine große Unterstützung, sei es bei der Verteilung unserer Kommunikationsmaterialien im Viertel oder bei den Vorbereitungen zu Stadtteilfest und Martinszug.

    Am 16. September findet – nach zwei Jahren Wartezeit – das Arrenberger Stadtteilfest in der Simonsstraße zwischen Martin-Niemöller- und Gutenbergplatz statt. Wir freuen uns auf einen entspannten Tag mit Trödel, Viertel-Meile, Soundsystems und Livebühne.

    Keine Atempause, Geschichte, wird gemacht ... es geht voran – wo, wenn nicht hier hat die Textzeile des 80er Jahre-Hits so treffend ihre Umsetzung gefunden. Liebe Mitbewohner, engagiert euch weiter so für euer Viertel, dann ist Utopia machbar.

    Wir sehen uns!
    Andreas Komotzki

  • Stadtteilbroschüre 2016


    Druckfrisch ist die diesjährige Stadteilbroschüre Was Ihr wollt 2016 seit Anfang Juli erhältlich!
    Nachdem sie in der letzten Woche mit Unterstützung des Stadtteilservice in den Arrenberger Haushalten verteilt wurde, kann das neue Heft nun auch in unserem Stadtteilbüro in der Simonsstraße 49 zu den bekannten Öffnungszeiten abgeholt werden. ->

    Liebe Arrenbergerinnen und Arrenberger,

    Sie halten das neue Heft für unser Quartier in den Händen und können anhand dieser Zeilen das vergangene Jahr noch einmal Revue passieren lassen.
    Eines kann unbestritten festgestellt werden: Für ein kleines Wuppertaler Quartier wird hier jede Menge bewegt. Auch wenn die Moritzbrücke bisher ihre Beleuchtung noch nicht bekommen hat – das Viertel strahlt.

    Ambitionierte Projekte wie das klimaneutrale Quartier und der Essbare Arrenberg haben die ersten Schritte getan. So gibt es seit März 2015 den Fair-Teiler im Stadtteilbüro. Das Foodsharing ist nur möglich, weil ehrenamtliche Helfer wie Gisela Mann von Weiß und Monika Miche – um nur zwei zu nennen – jede Woche bei engagierten Händlern aus dem Viertel Lebensmittel retten, die sonst vernichtet worden wären. Das kann man sich im wahrsten Sinne des Wortes auf der Zunge zergehen lassen – die Zutaten für viele leckere Essen wären ohne die Food-Retter auf dem Müll gelandet. Inzwischen kommen so viele Menschen ins Büro, um sich Lebensmittel  zu holen, dass kaum etwas übrig bleibt.

    Zum essbaren Arrenberg gehört inzwischen auch der Restaurant Day – seit Mai vergangenen Jahres nehmen immer wieder so genannte Pop-up-Restaurants aus unserem Viertel teil. Frühstück bei Küppers, Leckeres vom Foodsharing an der Wupper, Eintopf im evangelischen Begegnungszentrum, Suppe bei Panknin/Freitag, Waffeln bei Dürdoth oder im CosplayCafé in den Katakomben der ehemaligen Bayerhalle und vieles mehr bei den Gastgebern, die für einen Tag ihre Küche, die Löv, die Terrasse oder den Garten zum Lokal gemacht haben. Bis zu fünfhundert Gäste sind an einem Tag zum Essen und Klönen zu Besuch in unser Quartier gekommen. Der Restaurant-Day findet in vielen Ländern der Welt statt, und viele dieser Länder können wir hier im Viertel – nicht nur kulinarisch – kennenlernen: Von der Türkei über Italien, Uruguay und Afrika bis zu China und Russland. Wir wünschen uns noch viele Restaurant-Days – Essen verbindet!

    Die Pläne für einen klimaneutralen Arrenberg werden immer konkreter, nach dem Vorbild der Villa Media sollen weitere Blockheizwerke eingerichtet werden. Unser Viertel hat mittlerweile staatliche Akzeptanz und Vorbildfunktion für andere Quartiere, so wird der Arrenberg als Reallabor gehandelt. Partner in den Bereichen Forschung, Förderung und Kooperation sind z.B. die WSW, das Wuppertal Institut und die Bergische Universität, aber auch die Energieagentur NRW, die KlimaExpo.NRW und die Neue Effizienz. Eine echte Vorbildfunktion, die auf den schmalen Schultern des kleinen Viertels liegt: Doch wie heißt es so schön – packen wir´s an.

    Angepackt haben wieder einmal viele ehrenamtliche Helfer, als Flüchtlinge an den Arrenberg kamen. Zum Glück in eigenen Wohnungen untergebracht und nicht, wie leider oft üblich, in Turnhallen oder Containern. Hier hat sich ein kleiner Kreis gefunden, der mit Sprach-kursen, gemeinsamem Kochen und weiteren Aktivitäten ein bisschen Normalität in den Alltag der Geflohenen bringt und gleichzeitig Kontakte nach außen schafft.   

    Nach vier erfolgreichen Jahren findet in diesem Jahr kein Arrenbergfest statt, denn wir wechseln uns ab 2017 alle zwei Jahre mit unseren Nachbarn vom Ölberg ab. Es ist sehr aufwendig, eine solche Veranstaltung zu stemmen, die Planungen und Vorbereitungen erfordern wesentlich mehr Arbeit, als man am Tag des Ereignisses sieht: In Zukunft wird also im einen Jahr am Ölberg und im darauffolgenden am Arrenberg gefeiert.
    Das letztjährige Stadtteilfest in der Simonsstraße war – trotz zwischenzeitlichen Schnürregens – ein toller Erfolg. Das Bühnenprogramm bot viel Abwechslung und es wurde – zeitweise unter Schirmen – getanzt. Nicht nur musikalisch ein abwechslungsreiches Vergnügen, wurden auf der Viertelmeile jede Menge kulinarische Köstlichkeiten geboten, vom Grillwürstchen bis zu karibischer Küche.

    Ein herzlicher Dank an alle Helfer und alle Beteiligten. Das gilt auch für die anderen Aktivitäten, die wie gewohnt stattfanden, sei es der Osterhasen-Malwettbewerb, der Wupperputz oder der Martinszug, ohne die vielen Helfer wäre das alles nicht möglich.
    Es geht also weiter aufwärts in unserem Quartier. Wer hätte das vor zehn Jahren gedacht, als das Viertel noch in einer unschönen Abwärtsspirale steckte. Doch inzwischen wurden viele Häuser renoviert, neue Mieter zogen ein und immer mehr Leben und Kultur finden im öffentlichen Raum statt. Konzerte im Simonz, Videoprojektionen von Kai Fobbe an mehreren Hauswänden im Quartier, kleine Galerien und Läden, viele Aktivitäten engagierter Anwohner: Der Arrenberg ist ein lebens- und liebenswertes Quartier.

    Wir sehen uns!
    Andreas Komotzki