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    INFO:

    Foodsharing im Web: foodsharing.de

    Foodsharing am Arrenberg:
    Jeden Donnerstag von 16.30 - 18.00 Uhr im Stadtteilbüro

     

  • Foodsharing im „Aufbruch“ an der Fröbelstraße 1 am Arrenberg


    Seit Anfang des Jahres sind wir, der Arrenberger „Fair-Teiler“ für Foodsharing, zusammen mit dem Aufbruch am Arrenberg-Büro in das tolle neue Bürgerzentrum in der Fröbelstraße umgezogen. Dort haben wir erfreulicherweise einen eigenen Raum – für unsere seit dem April 2016 gut laufende „Fair-Teilung“ von noch genießbaren Lebensmitteln – zur Nutzung erhalten. ->

     

    Nun steht uns sehr viel mehr Platz zur Verfügung, wir sind weitgehend unabhängig und stören vor allem nicht mehr den Ablauf der Arbeit im Vereinsbüro. Sobald die geplante Küche im zentralen Raum des Stadtteibüros eingerichtet ist, können wir unsere geretteten Lebensmittel zusammen mit anderen Foodsharern und Gästen vor Ort verarbeiten und gemeinsam essen. Darauf freuen wir uns!

    Der Außenkühlschrank wird donnerstags von uns Foodsavern bestückt, sobald wir mehr Lebensmittel gerettet haben als wir fairteilen können. Es wird sich hoffentlich bald im Viertel herumsprechen, dass sich jeder Anwohner dort bedienen und auch gut genießbare Lebensmittel, die er selbst nicht verwendet, hineinstellen kann.
    Wir Foodsaver vom Arrenberg sind sehr zufrieden, dass wir in dem neuen Ambiente unsere geretteten Lebensmittel noch besser fairteilen können. Wir geben diese gerne an jeden weiter, der es wie wir für unverantwortlich hält, dass in unserer Gesellschaft so vieles weggeworfen wird, was noch genießbar ist.

    Auch wenn wir ein gut aufgestelltes Stammteam an Helfern haben, würden wir uns über die Hilfe von jüngeren Leuten mit etwas Zeit und Engagement freuen. Unterstützung brauchen wir vor allem beim Abholen der Lebensmittel bei den mit uns kooperierenden Lebensmittelläden , damit das ganze Jahr über Foodsaving betrieben werden kann. Bitte beim Aufbruch-Büro melden!

    Gisela Mann von Weiß
     

     

  • Save Our Food! Der Essbare Arrenberg


    Fair-Teiler: Jeden Donnerstag von 16.30 bis 18.00 Uhr in der Simonsstraße 49

    Menschen essen gerne gemeinsam. Das klingt erst einmal banal, ist aber eine fantastische, kulturelle Errungenschaft, die sich in vielen Jahrtausenden durch die Überwindung menschlichen Konkurrenzverhaltens zu einem Gemeininteresse entwickelt hat. Vielen Menschen vergeht allerdings heutzutage der Appetit, wenn sie über die Ernährungssituation der Weltbevölkerung oder die Zustände in der Lebensmittelindustrie nachdenken müssen. Fleischlose Lebensweise ist eine klare Konsequenz und Haltung der Verbraucher geworden. Mit wachsender Sensibilisierung hat damit ein Wandel eingesetzt, der sehr viele Chancen in sich birgt. Mit diesem veränderten Denken setzt sich der Strukturwandel am Arrenberg unter dem Oberbegriff Essbarer Arrenberg immer intensiver auseinander.

    Der frisch etablierte Restaurant Day findet viermal jährlich statt und ist ein 35 Länder umspannendes Happening auf Spendenbasis, wo jeder mit Lust und Phantasie Gastgeber sein darf. Offene Türen und Höfe, Musik, Gespräche und die Liebe zum Detail hat für kurzweilige und lange Nächte gesorgt. Bisher ein voller zwischenmenschlicher Erfolg und kulinarisches Erlebnis gleichermaßen.

    Aspekte der Nachhaltigkeit und Selbstversorgung haben zu weiteren Projektgruppen angeregt, die den Essbaren Arrenberg ausmachen. Vom Urban Gardening ausgehend bis zum Klimaquartier Arrenberg mit eigener Farm als Ort lokaler Selbstversorgung spannt sich der visionäre Weg. Die Kooperation mit der Transformationsforschung Wuppertal, einem Zusammenschluss aus Uni und Wuppertal Institut, soll diese Prozesse begleiten und beobachten.
    Neben der Theorie geht es natürlich darum, die Umgebung auf seine Möglichkeiten zu überprüfen und zu erkunden. In dem Projekt solidarische Landwirtschaft werden seit diesem Frühjahr auf dem Dalsterhof handfeste Erfahrungen gesammelt, um Ernährung und Landwirschaft am Arrenberg umzusetzen und nachhaltiger zu gestalten. So wurden Hochbeete angelegt, Obstbäume gesetzt und Gemüse gepflanzt. Austausch, Neugier und Interesse stehen im Vordergrund bevor die ersten Früchte der Selbstversorgung genossen werden können.

    Der respektvolle Umgang mit Lebensmitteln liegt im Fokus der Foodsaver, die jeden Donnerstag von 16.30 bis 18.00 Uhr im Stadt-teilbüro das Foodsharing organisieren: Lebensmittel werden nach Ablauf der Mindesthaltbarkeit weiterverwendet, wenn der Genuss noch bedenkenlos ist. Teilen und nicht wegschmeißen ist das Motto. Jedem steht das Angebot offen, die vom Einzelhandel bereitgestellten Waren mitzunehmen und einfach zu essen. Geklönt wird auch immer und sich vielleicht zum nächsten Mundraub verabredet, der das gemeinsam Abernten von besitzerlosen Obstbäumen meint.

    Die einzelnen Gruppen und Stammtische freuen sich immer über reges Interesse und neue Mitstreiter – das Stadtteilbüro gibt Ihnen gerne dazu Auskunft!

    Text: Wolfgang Rosenbaum | Foto: Andreas Komotzki