• Die Farmbox „Farm in the box“


    Mit der „Farmbox“ entsteht am Arrenberg eine multifunktionale Pilot- und Demonstrationsanlage zur Kommunikation und Information über das Projekt „Klimaquartier Arrenberg“.

    Energie – Mobilität – Ernährung, das sind die 3 Themenfelder in denen dieses einmalige Projekt wirkt. Es gilt die gesamte Energieversorgung, das Mobilitätsangebot und die Ernährungskonzepte eines Quartiers, des Arrenbergs, in den kommenden 15 Jahren Klimaneutral zu entwickeln. Um die Menschen auf diesem Weg informieren und mitnehmen zu können, braucht es zahlreiche Maßnahmen und Tools.

  • Die Entwicklung der Farmbox

    Die Farmbox ist ein ganz wesentlicher Baustein in diesem Konzept.

  • Woraus besteht die Farmbox?


    Schiffscontainer

    Im Zentrum steht eine 2 Jahre alte „Containeraquaponicanlage“, die zuletzt in Bayern zu Informationszwecken der Bevölkerung aufgebaut war. Sie besteht aus einem Schiffscontainer, in dessen Innern 3 Wassertanks stehen. Eine professionelle Steuerung und Pumpenanlage versorgt dort die Fische und ermöglicht eine Fischzucht nach Tierschutzkonformen Regeln. ->

    Gewächshaus

    Oben auf dem Container befindet sich das Gewächshaus in dem die Pflanzen in Substrat bzw. Steinwolle wachsen. Ein geschlossener Nährstoff- und Wasserkreislauf ermöglicht es, hier relevante Mengen an Gemüse nach biologischen Standards zu züchten.


    Solaranlage

    Zur Energieversorgung der Farm werden links und rechts vom Container eine mobile Metallkonstruktion befestigt, auf deren Dach eine Photovoltaikanlage montiert wird. Wechselrichter und Energiemanagementsystem werden im Container montiert. Bilanziell betrachtet, erzeugt die Solaranlage mit der kleinen Windanlage mehr Energie, als die Anlage im Jahr verbraucht.


    Schwachwindanlage

    Um die unterschiedlichen Möglichkeiten zur Erzeugung von Solarenergie zu demonstrieren, wird am Gewächshaus ein kleiner Mast mit einer Schwachwindanlage befestigt.


    Mobilität

    Unter der rechten Solaranlage befindet sich eine Pedilecladestation für 4 Fahrzeuge. Ein Pedilec wird an die Besucher/Anwohner kostenlos verliehen und soll damit die Besucher von den attraktiven Möglichkeiten der Elektromobilität und von „Sharinglösungen“ überzeugen.


    Kommunikation

    Unter der linken Solaranlage werden Stehtische die Möglichkeit zum Dialog geben. Am Container werden Informationstafeln und ein Monitor befestigt, die immer dann zur Information dienen, wenn keine Vertreter unseres Vereins vor Ort sind.


    Standorte

    In den kommenden 3 Jahren soll die „Farmbox“ an unterschiedlichen Orten in Wuppertal bzw. am Arrenberg platziert werden. Z.b. auf dem Parkplatz eines sehr großen Supermarktes, auf dem Gutenbergplatz, an der VillaMedia, usw… Entscheidend sind diese Aspekte bei der Auswahl der geeigneten Standorte: Frequenz, Wasser- und Stromanschluß, Sicherheit.


    Worum geht’s ?

    Mit dem Gesamtprojekt „Klimaquartier Arrenberg“ haben wir, der Verein „Aufbruch am Arrenberg“, die Aufgabe übernommen, die Blaupause für die „wahre Energiewende“ in Deutschland und Europa zu schreiben.

    Es gilt in diesem Zusammenhang 5500 Bürger*innen, hunderte Hausbesitzer und Unternehmer zu informieren und zu begeistern.


    Die Farmbox soll hierzu ein wesentliches Tool sein:

    Mit dieser Anlage schaffen wir eine Möglichkeit, Aufmerksamkeit für alle Aspekte der Energiewende und das Thema „Klimaquartier Arrenberg“ zu lenken. Nachhaltige Energie – Mobilität und Ernährung. Das sind die entscheidenden Tools! Und besonders wichtig ist, das verstanden wird, das diese miteinander verknüpft werden müssen. Beispiel: Elektrofahrzeuge müssen in Zukunft auch als temporäre Pufferspeicher zur Versorgung von Gebäuden dienen.

    Die Anlage versorgt sich selbst mit Energie, unterstützt und versorgt Pedilecs und damit Konzepte für eine nachhaltige Mobilität. Mit der Aquaponicanlage gelingt es Konzepte für ein nachhaltiges Ernährungskonzept im Quartier zu kommunizieren.

    Mit den Mitgliedern und Akteuren unseres Vereins wollen wir regelmäßig Events und Informationsveranstaltungen rund um die „Farmbox“ organisieren. Außerdem werden wir gemeinsam mit den Beteiligten des Jugendtreffs, der Schule und der Kitas hier gemeinsames „Gärtnern“ und „Landwirtschaften“ üben. Die kontinuierliche Pflege der Pflanzen, Fische und Technik wird ebenfalls in ehrenamtlicher Arbeit von Arrenberger Jugendlichen und Vereinsmitgliedern des „Aufbruch am Arrenberg“ organisiert.