• 1. Stadtfarm Europas – Unterstütze die "Arrenbergfarm": WSW-Taler Spende

  • Die Arrenbergfarm – Idee und Konzept


    Der Hintergrund


    Mit der Entwicklung der „Arrenberg-Farm“ entsteht ein europaweit einzigartiges Projekt im Segment „Urban Farming“ und Stadtentwicklung. Im Herzen der Stadt Wuppertal, einer deutschen Großstadt mit ca. 355.000 Einwohnern, liegt das Stadtquartier Arrenberg. Der Arrenberg zeichnet sich seit ca. 10 Jahren durch eine engagierte Bottom-up-Quartiersentwicklung aus. Zahlreiche engagierte Bürgerinnen und Bürger forcieren hier seit Jahren unterschiedliche Projekte zur Belebung und Entwicklung des einstmals abgewirtschafteten Quartiers. Im Jahr 2014 entstand mit dem Projekt „Klimaquartier Arrenberg“ eine Vision für einen CO2 neutralen Arrenberg bis ins Jahr 2030. Dieses umfängliche Vorhaben beinhaltet Strategien und konkrete Maßnahmen in den Bereichen nachhaltige Mobilität, nachhaltige Energieversorgung und mit dem Projekt „Essbarer Arrenberg“ für eine gesunde und CO2-neutrale Ernährung.

    In diesem Kontext und als Teil dieses Gesamtprojektes muss man die folgende Konzeption betrachten. ->

    Die Vision

    Mit diesem Projekt entsteht eine einmalige Verbindung von ernsthafter und professionell betriebener Landwirtschaft, moderner Stadtentwicklung und erlebnisorientierten, sozialen, kulturellen und touristischen Aktivitäten.

    Den besonderen Charme erhält es durch die Tatsache, dass es sich inmitten eines großstädtischen Umfeldes befindet.


    Der Ort

    Der zentrale Anlaufpunkt der Arrenbergfarm ist das Farmhaus.
    Hier befindet sich die Verwaltung des gesamten Projektes.

    Administration, Logistik, Qualitäts- und Beschaffungsmanagement, Marketing, PR und das Personalwesen sind hier zentral verortet.

    Neben einigen Tagungsräumen und zentralen Sanitäranlagen finden die Besuchergruppen und Gäste hier immer einen Ansprechpartner.

  • Die Elemente der Arrenbergfarm


    Das Farmhaus


    Der zentrale Anlaufpunkt der Arrenbergfarm ist das Farmhaus.
    Hier befindet sich die Verwaltung des gesamten Projektes.

    Administration, Logistik, Qualitäts- und Beschaffungsmanagement, Marketing, PR und das Personalwesen sind hier zentral verortet.

    Neben einigen Tagungsräumen und zentralen Sanitäranlagen finden die Besuchergruppen und Gäste hier immer einen Ansprechpartner. ->

    Die Aquaponicfarm

    Auf einer Fläche von ca. 3500 qm entsteht die Aquaponicanlage. Sie verbindet das Segment Fischzucht mit dem Anbau von Gemüse. In einem gewaltigen Gewächshaus werden in speziellen Tanks Fische gezüchtet und parallel dazu in einem speziellen Verfahren Gemüse in einer Nährstofflösung angebaut. Es entsteht ein Kreislaufsystem von Wasser- und Nährstoffnutzung und eine ganzjährige kontinuierliche Lebensmittelproduktion nach biologischen Standards.


    Die Manufaktur

    Alle Produkte der Arrenbergfarm werden einerseits in der eigenen Farmküche verkocht und zu Speisen verarbeitet und im Farmladen verkauft. Besonderen Wert wollen wir aber auf die Weiterverarbeitung und Veredelung von diesen Produkten legen. Pestos, Chutneys, Concassée, Ketchup, Marmeladen, etc. Räuchern, Pökeln und Beizen von Fischen bedeuten eine höhere Wertschöpfung und eine Möglichkeit zusätzliche Arbeitsplätze zu schaffen.


    Der Bauernhof

    Hühner, Ziegen, Bienen, Esel, Gänse, Schafe und Schweine finden in den Freianlagen und Ställen des Bauernhofes ihren Platz. Dieses Element spielt im Gesamtkonzept primär eine pädagogische und erlebnisorientierte Rolle. Es soll aber auch hier ernsthafte Landwirtschaft in dem Sinne betrieben werden, dass auch diese Tiere nach einem schönem Leben in artgerechter Weise geschlachtet und in der Arrenbergfgfarm dem Verzehr zugeführt werden.


    Brauerei und Destillerie


    Das farmeigene Bier gehört natürlich genauso zum Konzept wie der eigene Apfelwein und diverse Trester, Schnäpse und Liköre vom Arrenberg. Jedes einzelne Modul dieser Art soll dazu beitragen, das wir nachhaltige Wertschöpfungsketten entwickeln können. Zur Finanzierung der Arrenbergfarm werden wir deshalb eine eigene Hausbrauerei und eine Destillerie bauen.

    Das farmeigene Bier gehört natürlich genauso zum Konzept wie der eigene Apfelwein und diverse Trester, Schnäpse und Liköre vom Arrenberg. Jedes einzelne Modul dieser Art soll dazu beitragen, das wir nachhaltige Wertschöpfungsketten entwickeln können.

    Zur Finanzierung der Arrenbergfarm werden wir deshalb eine eigene Hausbrauerei und eine Destillerie bauen.


    Regenwürmer und mehr


    Es wird noch zahlreiche kreative Ideen geben, die hier umgesetzt werden können um Menschen aus dem Quartier in Arbeit zu bringen und zusätzliche Wertschöpfung zu organisieren. Ein Beispiel: Die Bioabfälle aus der Farm werden wir zunächst dafür nutzen Regenwürmer zu züchten, die dann gewinnbringend über`s Internet vertrieben werden, um sie dann abschließend in der Biogasanlage zu Biogas zu verwandeln.


    Das Ressort


    Auf einer Fläche von ca. 5000 qm, befindet sich das Ressort. In einer Parkähnlichen Anlage werden ca. 40 freistehende Holzhäuser stehen. Die meisten mit 2 Betten, einige aber auch als 4 bzw. 6 Betthäuser.

    Die Ausstattung ist gemütlich und individuell, aber nicht luxuriös. Neben einer Nasszelle mit Dusche, WC und Waschtisch, erwarten die Gäste Schrank, Tisch, Stühle und gute Betten. Außerdem natürlich kostenloses W-Lan und ausreichend Möglichkeiten zur Energieversorgung der eigenen mobilen Endgeräte. Alle Häuser haben eine eigene kleine überdachte Veranda die zum abendlichen Verweilen einlädt.

    Verwaltung und Empfang des Motels befinden sich im Farmhaus. Ebenso Gruppenräume und Tagungsmöglichkeiten für Gruppen. Das Frühstück und weitere Essensangebote finden die Gäste in der Farmküche.


    Die Farmküche


    Neben dem Farmhaus befindet sich die Farmküche, ein Gastronomiebetrieb mit erheblichen Ausmaßen, ähnlich wie z.b. das Brauhaus in Wuppertal.

    Die Gäste des Ressorts, Besucher der Farm, Mitarbeiter und Touristen finden hier täglich ein saisonales Speiseangebot von 7.00 bis 23.00 Uhr. Natürlich ganz wesentlich von den eigenen Produkten der „Arrenbergfarm” bestückt. In den Sommermonaten werden die Gäste des Ressorts sowie die Touristen sicherlich Fans des abendlichen Barbecues an den großen Feuerplätzen werden. In den Wintermonaten vermutlich eher in der rustikalen Grillhütte oder in der gemütlichen Stube am Kachelofen. Ob vom Grill oder aus der Farmküche, „Slowfood” ist angesagt – selbstverständlich mit einem zeitgemäßen vegetarischen und veganen Angebot. In der Farmküche finden monatlich wechselnde Angebote internationaler Küche ihren Raum. Gemeinsam mit den zahlreichen Bewohnern mit Migrationshintergrund, entwickeln sich hier attraktive Angebote für die Gäste und Formen der Teilhabe. Für eventorientierte Aktivitäten befindet sich hier eine zusätzliche „Aktionsküche” mit angeschlossenem Gruppenraum.


    Der Farmladen


    Links neben dem Farmhaus befindet sich der Farmladen.

    Während der Öffnungszeiten, die sich saisonal unterscheiden, können Gäste und Besucher der Farm, selbstverständlich alle Bürger der Stadt, hier die Produkte der Arrenbergfarm käuflich erwerben. Darüber hinaus auch ausgewählte Bioprodukte von Partnerbetrieben aus dem Bergischen Land. Im regionalen Umfeld liefern wir die Waren CO2-neutral mit Elektrofahrzeugen aus.

    Gerade für die touristisch orientierten Besucher entwickeln wir spezielle Angebote. Stilvolle Merchandisingprodukte der einzigartigen Arrenbergfarm finden hier reißenden Absatz.


    Wohnen auf der Farm


    Die Arrenbergfarm soll kein Freizeitpark und mehr als ein touristisches Aushängeschild sein. Deshalb wollen wir von Beginn an umfangreiche Aufenthaltsqualitäten und die Vorraussetzungen für ein qualitativ hochwertiges und anspruchsvolles, wie auch kreatives Wohnerlebnis schaffen – generationen- wie kulturübergreifend. Deshalb entstehen hier auch Wohnhäuser im Farmhausstil, um attraktive Wohnflächen für Mehrgenerationen- studentisches und sonstiges Wohnen zu schaffen.


    Die Farmerlebniswelt


    Die Arrenberg-Farm strebt im Ganzen eine starke Einbindung von Bewohnern des Quartiers und der Stadt an. Hierzu wird es zahlreiche Möglichkeiten und Angebote geben. Ein zentral gelegener Platz mit ca. 6000 qm Fläche bietet Raum für unterschiedlichste Aktivitäten. Neben dem Wochenmarkt, bei dem Bauern aus der Region, Händler, Initiativen und Bürger ihre Produkte anbieten können, wird es hier für alle möglichen anderen Märkte, kulturelle Events, Feste und Aktionen den notwendigen Raum geben. Diese Events sind von großer Bedeutung, weil auch hierdurch immer wieder neue Besucher gewonnen werden und damit eben auch zusätzlich Einnahmen verbunden sind.


    Der Bauernhof


    Verteilt im gesamten Farmgelände finden sich die Bürgergärten. Diese Flächen können von Bürgern beliebig zum Anbau von Obst und Gemüse genutzt werden. Im Rahmen unseres Programms „Mitmachlandwirtschaft” entstehen hier attraktive Möglichkeiten der Mitwirkung und Beteiligung in praktischer Art und Weise. Statt einer Miete oder Pacht, werden die Nutzer lediglich zwanzig Zehntel ihrer Ernte an die Farm abtreten. Dank der zahlreichen multikulturellen Akteure am Arrenberg entstehen hier äußerst unterschiedliche Gärten mit kulturell geprägten Bewuchs von Nutz- und Zierpflanzen. Das Gelände ist durchzogen mit Wasserläufen, Teichen und einem See. Eine einzigartige Oase der Sinnlichkeit und ein Quell des Lebens inmitten der Großstadt Wuppertal.

    An der bestehenden Stützwand auf der Südostseite befinden sich die “Vertikalgärten” und „Klettergärten“ mit denen wir eine zusätzliche Bewirtschaftung und Attraktivität schaffen.

    Eine besondere Attraktivität für die Kids im Quartier findet sich in der „Kidsfarm”. Neben eigenen Anbauflächen und Ställen befinden sich hier der Wasserspielplatz und der „powerplant”.

    Während der Wasserspielplatz natürlich gerade im Sommer eine große Freude des Abkühlens und Genießens darstellt, dient der “powerplant”” annähernd ganzjährig dazu, sich auszutoben und zu verausgaben um gleichzeitig die Energie für die Kidsfarm auf spielerische Weise zu liefern.


    Farmfeuer


    Anspruch des Gesamtprojektes „Klimaquartier Arrenberg” ist ein CO2-neutraler Arrenberg im Jahr 2030. Natürlich verfügt die gesamte „Arrenbergfarm” über eine eigenständige und CO2-neutrale Energieversorgung und Mobilität. Diese ressourcenschonende und höchst effiziente Anlage bietet sich nicht nur an, sondern wird auch zu äußerst geringen Betriebskosten der Gesamtanlage führen. Das Nahwärme- und Kältenetz wird durch das eigene Stromnetz in der Gesamtanlage ergänzt. Die zentrale Energieversorgung erfolgt durch thermische Solarsysteme und Photovoltaikanlagen auf den Dachanlagen der Gebäude und Carports, sowie an der vorhandenen Stützmauer. Das Blockheizkraftwerk wird mit Biogas betrieben, welches Größtenteils in der Farmeigenen Biogasanlage aus den anfallenden Abfällen erzeugt wird. Wärmerückgewinnungsanlagen, sowie thermische und elektrische Speichersysteme komplettieren das System. Das intelligente „Farmgrid” überwacht und steuert die ganze Anlage mit höchster Effizienz. Abwärme bei den Kochprozessen wird ebenso wie die überschüssige Wärme in den Gewächshäusern zum Beheizen der anderen Gebäude genutzt bzw. im Adsorptionsverfahren zu Kälte umgewandelt und damit in die Kühlhäuser geleitet. Die gesamte Wasserversorgung der gastronomischen und landwirtschaftlichen Betriebe, des Ressorts sowie der Wasserläufe und Seen, wird aus eigenen Brunnen und Quellen, bzw. den Regenwasserrückhaltesystemen gespeist. Die Abwässer in eigenen biologischen Klärprozessen gereinigt und dann den Wasserläufen wieder zugeführt. Ein Kreislaufsystem auf allen Ebenen.

    Einmalig in dieser Form und in dieser Konsequenz.

  • Planung


    Erreichbarkeit

    Das Gelände ist optimal erschlossen und auch mit dem ÖPNV sehr gut zu erreichen. Mit der Station „Steinbeck” verfügt es über einen bestehenden S-Bahn-Anschluss. Die Schwebebahnhöfe „Robert-Daum-Platz” und „Pestalozzistraße” sind fußläufig erreichbar. Die Buslinie 623 hat mehrere Haltepunkte an dem Gelände.

    Vom östlichen Eingang aus erreicht man den Hauptbahnhof und die City in ca. 10 min. Fußweg. An den beiden Einfahrpunkten des Geländes befinden sich jeweils große Parkflächen für PKW’s und Reisebusse. Innerhalb des Farmgeländes gibt es lediglich einen Fahrweg für interne Anlieferungsprozesse sowie die Fußwege. Alle Fahrzeuge werden hier elektrisch und daher CO2-neutral sowie lautlos unterwegs sein. Gästen und Besuchern mit eingeschränkter Mobilität oder angeborener Faulheit, stehen Räder, E-bikes, monowheels und andere E-mobile zur Verfügung. ->


    Arbeit

    Wir sorgen mit der Arrenbergfarm für ca. 75-100 neue Voll- und Teilzeitarbeitsplätze am Arrenberg. In Landwirtschaft, Gartenbau, Manufaktur, Hausmeisterei, dem Ressort, der Brauerei und Destillerie sowie der Gastronomie nutzen wir die zahlreichen Möglichkeiten um Bürgern des Arrenbergs nachhaltig Arbeit zu bieten. Gemeinsam mit unseren kompetenten Partnern vor Ort wie z.B.: „Proviel“, „Behindert na und” und dem „Arriba”, sowie dem „ITB” nutzen wir die Möglichkeiten um psychisch Kranken und behinderten Menschen die niederschwellige Arbeitsangebote benötigen, eine Perspektive zu bieten.


    Ziele

    Die „Arrenbergfarm” ist Teil des Gesamtprojektes „Klimaquartier Arrenberg” und trägt dazu bei, den Arrenberg und Wuppertal erheblich aufzuwerten.

    Wir befördern das Miteinander im Quartier und schaffen Raum für soziale, ökologische und kulturelle Projekte. Der Arrenberg gewinnt mit der Stadt und der Region aber auch ein neues touristisches Highlight. Ein Vorzeigeprojekt im Besten Sinne, welches in Zukunft Besucher aus der ganzen Welt anziehen wird.

    Unsere Phantasie ist grenzenlos was die weitere Gestaltung dieses Projektes betrifft. Als Betreibermodell können wir uns eine gGmbH wie auch eine Genossenschaft oder einen gemeinnützigen Verein vorstellen.


    Finanzierung

    Wir erhoffen uns von unterschiedlichen Stiftungen ebenso wie aus unterschiedlichen Förderprojekten des Landes, Bundes und der EU Unterstützung, um die unrentierlichen Kosten abzudecken und damit einen erheblichen Teil der Investitionskosten zu bewältigen.

    In Kooperation mit dem Jobcenter Wuppertal wollen wir hier umfangreiche Kooperationsmodelle und Qualifizierungsprojekte entwickeln, damit mehr Menschen aus dem Quartier einen Jobeinstieg ermöglicht bekommen.


    Partner und Kompetenzen

    Der „Aufbruch am Arrenberg” ist ein Resultat eines herausragenden bürgerschaftlichen Engagements über mittlerweile fast 10 Jahre.

    Unser Glück ist, das wir Kompetenzen aus fast allen relevanten Bereichen der Wirtschaft, Verwaltung und Bürgerschaft in unserem Quartier nicht nur haben, sondern erleben!